Ab dem 01.03. - 31.03.26 geniesse ich meine Auszeit. Du darfst also gespannt sein, was ich alles unternehme.
02.03.26
Am Morgen ist es noch neblig und frisch. Um halb elf hole ich Shiro zu Hause ab. Wir spazieren runter an die Reuss und von dort zum Bahnhof. Der Zug fährt uns bis nach Sursee. Es ist 12:10 Uhr und wir starten in Richtung Mauensee. Am rechten Seeufer entlang, durch das Dorf St. Erhard gelangen wir auf die Höhe Stockacher. Es folgt eine abwechslungsreiche schöne Wanderung im Wald oder dem Waldrand entlang bis zum Wauwiler Berg. Eine Höhenwanderung mit grandioser Aussicht führt uns über Egolzwilerberg auf Nebikon.
Kurz nach 16:00 Uhr treffen wir in Altishofen ein.
04.03.26
Von Sihlbrugg geht's der Sihl entlang aufwärts bis zum Sihlsprung. Auf der anderen Seite wieder runter.
06.03.26
Heute Morgen habe ich meine neuen orthopädischen Sohlen erhalten. Somit muss sie eingewandert werden, aber nicht mit 20 km. Eine einfache Reuss-Uferwanderung muss Heute reichen.
08.03.2026
Die ÖV bringt uns auf den Üetliberg. Auf dem Grat entlang mit getrübter Aussicht wegen dem Sahara Staub wandern wir nach Aeugst am Albis.
10.03.2026
Heute besuche ich meinen Paps. Wir wandern von Aarau nach Erlinsbach und zurück. Im Café Zentrum Rössli geniessen wir an der Sonne einen Wurstsalat.
11.03.2026
Heute ist Abflug nach Istanbul. Wir werden von einer Limousine abgeholt. Innen mit Lederausstattung, Sternenhimmel und pinkige Beleuchtung. Die komfortable Fahrt dauert ca. 30 Minuten. Das Hotel Meroddi Beyoğlu Residence hat Appartements. Diese sind sehr schön und sauber.
Wir lassen ein Uber-Taxi kommen, das uns in den Stadtteil Pera fährt. Im Restaurant Antakya bestellen wir eine Mezzeplatte und Lahmacun.
12.03.2026
Während des Ramadan sind die Davulcu (Trommler) in den frühen Morgenstunden unterwegs, um die Menschen vor dem Sonnenaufgang zu wecken. Auch rufen die Minarette früh morgens zum Gebet.
Heute gehen wir im Dükkan Galata frühstücken. Danach steht die Blaue Mosche, die Mosche Hagia Sophia und der Basar Kapalicarsi auf dem Programm. Nachtessen im Restaurant Queb Rooftop.
13.03.2026
⁃ Frühstück im Velvet Café
⁃ Uberfahrt nach Balat
⁃ Saint Stephans Church
⁃ Merdivenli Yokus Evleri (bunte Häuser)
⁃ Coloured Houses of Balat
⁃ Colorfull Stairs
⁃ Gewürzbasar
⁃ Galata Tower
⁃ Bosphorus Bootsfahrt mit Nachtessen und Musik
14.03.2026
⁃ Frühstück mornings in Pera
⁃ Taksim Square/ Einkaufsstrasse
⁃ Galataport / Promenade am Bosphorus
⁃ Grand Camlica Mosque zu Sonnenuntergang
15.03.2026
Abreisetag.
Wir frühstücken im Appartement. Das Frühstück holen wir in einem Café, den Kaffee von unserem Kaffe-Ecken in der Lobby.
Um 12 Uhr holt uns das Taxi zum Flughafen ab.
Die Strassenkatzen von Istanbul! 🐱 Sie sind ein wichtiger Teil der Stadt und werden von vielen Menschen gefüttert und gepflegt. Es gibt sogar spezielle Fütterungsstationen und Tierärzte, die sich um die Gesundheit der Katzen kümmern.
Die Katzen sind sehr zutraulich und haben es sich in der Stadt gemütlich gemacht. Sie schlafen in den Strassen, auf Plätzen und sogar in Moscheen. Die Istanbuler lieben ihre Katzen und sehen sie als Teil der Stadt an.
Es gibt sogar ein paar berühmte Katzen in Istanbul, wie z.B. "Tom", die Katze, die in der Hagia Sophia lebt.
Die Strassenkatzen von Istanbul sind ein Symbol für die Liebe und Toleranz der Stadt und ein wichtiger Teil ihrer Kultur.
Mittwoch, 18.03.2026
Ich fliege nach Helsinki und treffe dort Cécile. Während 10 Tagen geht's in Richtung Turku, möglichst viel den Küsten entlang. Rucksack ist gepackt und eingetütet. Er wiegt 10.2 kg ohne Wanderschuhe. Die nehme ich im Handgepäck mit.
Um 15:48h fährt mich der IR75 direkt zum Flughafen. Nach der Gepäckaufgabe habe ich genügend Zeit einen leckeren Kaffee zu trinken.
Der Start hat sich um 20 Minuten verspätet, dann heben wir ab. Um 23:15 Uhr Ortszeit (1 Stunde plus) landen wir in Vantaan-Helsinki.
Cécile wartet bereits am Flughafen auf mich. Mit dem Bus fahren wir ca. 3 km zum Hotel Scandic Aviapolis Vantaan-Helsinki. Hier bleiben wir 1 Nacht.
Donnerstag, 19.03.2026
Nach dem gemütlichen Frühstück packen wir zusammen. Warm anziehen, es ist noch ziemlich kühl und bewölkt. Wir fahren mit dem Bus und Zug von Vantaan zum Hauptbahnhof Helsinki. Von dort zu Fuss bis zum Hotel Scandic Grand Marina. Wir deponieren unser Gepäck und erkunden den Stadtteil Katajanokka mit dem Hafen zu Fuss. Im Flying Cinema erleben wir Finnland und Helsinki auf eine spezielle Art und Weise.
Zum Nachtessen führt mich Cécile ins Everest. Nepalesische Küche. Zur Feier genehmigen wir uns ein Glas Wein dazu. Zum Dessert gibt's ein Mango-Lasse
Freitag, 20.03.2026
Beim Frühstück fahren vor unserem Panorama-Fenster die Gabriella der Viking Line und die Silia Line vorbei in den Hafen. Die Silia Line führt sogar ein Wendemanöver durch während die Fähre hinten vorbei fährt.
Heute fahren wir mit der Fähre auf die Insel Suomenlinna. Die Überfahrt ist schon ein ganz spezielles Erlebnis. Die Eisschollen werden zur Seite geschoben oder durchtrennt. Manchmal rumpelt es unter der Fähre, wenn über eine Eisplatte gefahren wird.
Suomenlinna ist ein kultureller Schatz, dessen Bau 1748 begann. Die gut erhaltene Militärarchitektur von Suomenlinna wurde zum Weltkulturerbe erklärt. Die Schichten der sechs befestigten Inseln erzählen die Geschichte der Zeit des Königreichs Schweden, des Russischen Reiches und der Republik Finnland.
Zurück in Helsinki verspüren wir ein Hungergefühl. Also probieren wir in der alten Markthalle von Helsinki, wo es viele kleine Restaurants gibt, ein Gericht mit Rentierfleisch. Danach geht's zurück ins Hotel, wo wir noch die letzten Sonnenstrahlen geniessen.
Die Insel Suomenlinna (auch Sveaborg genannt) war von 1809 bis 1917 russisch. Nach dem Ersten Weltkrieg und der Unabhängigkeit Finnlands im Jahr 1917 wurde Suomenlinna Teil Finnlands und ist heute ein UNESCO-Welterbe und ein beliebtes Ausflugsziel in Helsinki.
Samstag, 21.03.2026
Heute ziehen wir weiter. Dem Motto getreu möglichst der Küste entlang. Zuerst wandern wir quer durch die Halbinsel zum nächsten Viertel Ruoholahti, das zum Stadtteil Länsisatama gehört. Auf der anderen Seite dieses Viertels überqueren wir die erste grosse Brücke, welche auf die Insel Lauttasaari führt.
Nun gehen wir dem rechten Ufer der Insel Lauttasaari entlang bis zur nächsten Brücke, welche auf die nächste Insel führt. Den Namen weiss ich nicht so genau. Sie ist sehr klein und in wenigen Minuten Gehzeit erscheint auch schon die nächste Brücke zur Insel Lehtisaari.
Auf dieser Insel Lehtisaari wandern wir dem linken Ufer entlang, um über die letzte Brücke für heute zu gehen. Wir gelangen nach Espoo, wo wir in Alto in die Stadtbahn steigen.
Mit dem Tram fahren wir bis Leppävaara, wo wir in einen Zug umsteigen. Dieser fährt uns bis Karjaa (Richtung Westen), wo wir nochmals umsteigen müssen. Mit dem letzten Zug fahren wir zum Zielort Ekenäs.
Das Hotel Sea Front finden wir schnell. Nach dem Check-in spazieren wir ins Dorf zurück zum Pizza-Kebab und geniessen eine sehr gute Pizza.
Sonntag, 22.03.2026
Das Frühstück ist ok. Es gibt alles was man braucht. Aber die Aussicht direkt aufs Wasser ist toll.
Für heute haben wir eine Inselwanderung im Naturschutzgebiet geplant. Dabei durchqueren wir auch die Gamla Stan (Altstadt).
Montag, 23.03.2026
Es ist wieder Zeit weiter zu ziehen. Die Strecke bis Salo ist zu weit zu Fuss. ÖV-Möglichkeiten sehr dürftig. Wir entscheiden uns für die Wanderung bis Dragsvik. Das sind ca. 4 km. Vom Hotel geht's zuerst durch ein Wohnquartier, dann durch's Industriegebiet. Danach wunderschön durch den Föhrenwald. Kurz vor dem "Bahnhof" Dragsvik steht ein Denkmal für die Verstorbenen des Bürgerkriegs 1918.
Die Gedenkstätte Dragsvik in Tammisaari (Raseborg) erinnert an das ehemalige Gefangenenlager, das nach dem finnischen Bürgerkrieg 1918 als Arbeitslager für Rotgardisten diente. Ein Denkmal ehrt die Tausenden, die dort an Hunger und Krankheiten starben, und befindet sich in der Nähe des heutigen Garnisonsgebiets
Mit dem Zug fahren wir von Dragsvik nach Karja oder auch Karis genannt. Da wir sowieso umsteigen müssen, spazieren wir durch Karja und suchen ein schönes Kaffeehaus. Mit Kaffee und Kuchen gestärkt gehen wir wieder zum Bahnhof und steigen in den Zug nach Salo.
In Salo haben wir ein Hotel mit Schwimmbad, das ca. 25 Minuten vom Bahnhof entfernt ist. Auf dem Weg begegnen uns komische Kunstobjekte. Zum Beispiel die Uhr soll eine humorvolle Auseinandersetzung mit Zeit und Wahrnehmung sein. Sie funktioniert nicht wie ein gewöhnlicher Zeitmesser; ihre Zeiger bewegen sich in unvorhersehbaren Rhythmen oder Richtungen, was den Betrachter kurzzeitig aus dem Alltagstrott reisst. Oder eine "Puppe" mit 2 Köpfen.....
Wir haben ein hübsches Zimmer mit Gartensitzplatz und 2 Fasane im Garten, und einer Nokia-Ausstellung🫢
Am Abend spazieren wir ca. 1km ins Zentrum, wo wir ein sehr feines Nachtessen einnehmen.
Wie hängt die Geschichte des Hotel Fjalar mit der Entstehung von Nokia zusammen? Alles beginnt mit Fjalar Nordell. Nordell war ein erfinderischer Unternehmer, der den Zeitgeist erkannte. 1928 gründete er eine Radiofabrik, aus der die Salora Oy hervorging. Diese legte den Grundstein für die Elektronikindustrie in Salo und die Geburtsstunde von Nokia. 1974 liess Nordell ein prächtiges Haus in der Rinteentie errichten, das später in ein Hotel umgewandelt wurde und so die Elektronikgeschichte der Gegend würdigte.
Dienstag, 24.03.2026
Heute gehen wir auf Vogelbeobachtungstour, eine Runde auf die kleine Insel Vuohensaari im Naturschutzgebiet.
Auf dem Rückweg machen wir einen Abstecher durch die Stadt Salo. Im Espresso House geniessen wir einen feinen Cappuccino. Dann gehen wir einkaufen für unser Nachtessen. Einen Salat, Käse, Brot und Tsaziki. Wir erreichen das Hotel kurz bevor der Regen einsetzt.
Wieder ein wunderschöner Tag mit viel Wind geht zu Ende.
Mittwoch, 25.03.2026
Nach dem Frühstück wird wieder gepackt. Es geht heute nach Turku. Da es trüb und nass ist, nehmen wir den Bus. Nach 1 Stunde Fahrt sind wir bereits in Turku. Bis zum Hotel sind es ca. 1.7 km, die wir ohne Regen bewältigen. Im Hotel packen wir unsere Sachen aus und gehen runter in die Bar, die einfach noch da ist und ein paar Tische und Stühle stehen hat. Die Bar selber ist nicht mehr in Betrieb. Hier essen wir nun noch gemütlich unsere Resten von gestern und plaudern ein wenig. Obwohl wir nicht viel gewandert sind, bin ich müde. Nun erledige ich noch meine Arbeit "Tagebuch schreiben", dann ist Feierabend für heute.
Ein finnisches Sprichwort besagt: Warum nach Paris, wenn man Turku hat? Als Finnlands älteste Stadt ist die Stadt geprägt von historischem Charme und einer blühenden urbanen Szene, die durch Kunst und Kultur geprägt ist.
Donnerstag, 26.03.2026
Die Sonne scheint ins Zimmer. Auch während des Frühstücks haben wir Sonne. Bis wir dann endlich parat sind, ist es wieder stark bewölkt und es herrscht ein eisiger Wind. Trotzdem starten wir unsere geplante Tour zum Fährhafen von Turku.
Turku ist ja bekannt für urbane Kultur und Kunst. Das erste Kunstobjekt steht fast vor dem Hotel. Die Posankka Statue. Ein Mischwesen eines Marzipanschweins und einer Quietschente. Sie ist etwa sieben Meter hoch.
Wir spazieren quer durch das Universitätsareal in die Kasernengasse. Hier erinnern einige Gedenksteine an die Zeit der Kriege.
Übersetzung der Inschrift:
ALS SOLDAT IST DER WEG GERADE, OB DIE AUFGABE GROSS ODER KLEIN IST.
Lieder der Jungenabteilungen und Soldaten der Schutzgemeinschaften 1928-1944
Auch viele wunderschöne Häuserreihen gibt es zu bestaunen.
Der Dom von Turku ragt riesig vor unserem Auge empor. Er ist eine Lutherische Kathedrale, die bereits über 700 Jahre alt ist.
Nun kommen wir an den Fluss Aurajoki. Wir schlendern auf der rechten Uferseite Richtung Hafen. Es gibt viele Cafés und Restaurants. Kunstwerke, Schiffe und Marinemuseum.
Cool ist auch die kurze Überfahrt mit der kostenlosen Fussgänger-Fähre. Die Fahrt dauert 2 Minuten.
Am Ende der Promenade gehen wir zur Burg. Leider ist sie geschlossen, wegen Renovationen. Also gehen wir gleich weiter zum Hafen. Da ist sogar ein Restaurant offen. Der Regen wird jetzt stärker und auch starke Windböen machen es nicht grad besser. Wir setzen uns gemütlich ins Restaurant und geniessen ein warmes Mittagessen. Der Regen bewegt uns dazu, dass wir hier in den Bus einsteigen und zum Hotel zurück fahren.
Freitag, 27.03.2026
Nachdem gestern eher ein trüber feuchter Tag war, haben wir heute puren Sonnenschein. Auch hat der Wind nachgelassen und so wandern wir bei angenehmen Bedingungen. Gestern wollten wir ja noch auf die Insel Ruissalo, aber wegen des Wetters haben wir diese auf heute verschoben. Dafür wandern wir bis ans Ende der Insel.


Mit dem Bus 220 fahren wir zum Hafen. Über eine Strassenbrücke gelangen wir auf die Insel.
Noch immer gibt es viel Eis in den Buchten der Fjorde und Flüsse.
Ein wunderschöner Tag neigt sich dem Ende zu. Wir fahren mit dem Bus zurück in die Stadt. Da es unser letzter gemeinsamer Abend in Finnland ist, gehen wir nochmals lecker essen.
Zurück im Hotelzimmer geht es schon wieder ans Packen.
Samstag, 28.03.2026
Heute ist Abreise- und Heimreise-Tag. Der Flughafen ist ca. 7.5 km entfernt, die wir in 2 Stunden und 15 Minuten, inkl. Kaffepause, bewältigen. Der Flughafen von Turku ist sehr klein. Heute kommen und gehen hier gerade mal 2 Flüge. Und dies am Samstag.
Und der Flieger ist auch sehr klein.
Der Flug war sehr angenehm. Nach 50 Minuten landen wir in Stockholm. Der Weiterflug nach Zürich verzögert sich um fast 40 Minuten. Dann geht's endlich nach Hause. In Zürich holt mich Nico ab. Und Benno hat was mega leckeres gekocht: Kartoffelstampf und Fleischvögel. Ich liebe meine kleine Familie!❤️🔥
Es waren tolle 10 Tage in Finnland mit Cécile. Wir hatten bis auf einen Tag immer trockene Wetterbedingungen. Der eisige Wind hat mir oft zu schaffen gemacht. Nicht dass ich selber kalt gehabt hätte, aber er hat mich müde gemacht. Die Etappen und Ausflüge waren moderat und ohne grosse Herausforderung. Das Zwiebelprinzip bei der Kleiderwahl hat sich bewährt.
Ich habe die Menschen in diesem Teil von Finnland als freundlich, aber sehr distanziert und eher nicht grüssend empfunden. Wenn wir nach Hilfe fragten, gaben sie gerne Auskunft. Aber sonst gab es kaum Blickkontakte. Die Preise generell sind auf hohem Niveau. Jedenfalls teurer als in Norwegen und Schweden.